Bereit für Elektromobilität: INIT auf der InnoTrans 2018

Karlsruhe, 10.08.2018.

«Ready for e-mobility» präsentiert sich INIT auf der Internationalen Fachmesse für Verkehrstechnik, der InnoTrans 2018, die vom 18. bis 21. September in Berlin stattfindet. Der weltweit führende Anbieter von Planungs-, Dispositions-, Telematik- und Ticketingsystemen wird zahlreiche neue Anwendungen im Bereich Elektromobilität vorstellen, die alle betrieblichen Prozesse im Verkehrsunternehmen berücksichtigen.

Beim Thema Ticketing zeigt INIT nicht nur sein multifunktionales Hintergrundsystem MOBILEvario, sondern auch neue Geräte für Fahrzeug, Bushaltestellen und Bahnsteig. Ob bar, mit Kredit- oder Bankkarte, Smartcard, Samsung Pay, Google Pay™ oder Apple Pay – der Fahrgast soll heute frei entscheiden, wie er bezahlen will.

Eine weitere Neuentwicklung wird an den Bahnsteigen die Steuerung von Fahrgastströmen verbessern und dazu beitragen, die Ein- und Aussteigezeiten zu verkürzen.

Von einem Anbieter für IT-Lösungen, der alle Betriebsprozesse in einem vollintegrierten System anbietet, darf mit Recht erwartet werden, dass er auch bei der großen Herausforderung der E-Mobilität eine umfassende Lösung vorlegt. Und so wurden zahlreiche Anforderungen von E-Bussen bereits in die vorhandenen Systeme wie Planung, ITCS und Depotmanagement integriert. Zusätzlich werden neue Software-Anwendungen entwickelt, zum Beispiel MOBILEcharge, die Applikation für intelligentes Lademanagement, die parallele, gesteuerte und automatisierte Ladevorgänge gewährleistet, indem sie Ladepunkte, Energieversorgung und betriebliche Informationssysteme miteinander verknüpft. MOBILErange liefert darüber hinaus zu jedem Zeitpunkt im Umlauf eine aktuelle Prognose des Energiebedarfs und der Batteriereichweite und nutzt dabei die Daten aus MOBILEefficiency: Diese ebenfalls neue Anwendung erfasst reale Energieverbräuche im Kontext zahlreicher Einflussfaktoren wie Fahrzeugtyp, Topologie oder Wetterbedingungen. MOBILEvhm schließlich liefert ein umfassendes Fahrzeug-Monitoring im laufenden Betrieb, das gerade bei E-Bussen, für deren Einsatz im ÖPNV derzeit noch Erfahrungswerte fehlen, ungeplante Ausfälle zu verhindern hilft.

 

Ticketinglösungen für Hard- und Software

Bremen, Nürnberg, Turku, Portland, Sacramento, Birmingham und zahlreiche mehr: In all diesen Städten wurde der öffentliche Nahverkehr mit dem mandantenfähigen Ticketing-Hintergrundsystem MOBILEvario einen entscheidenden Schritt vorangebracht. Mit Metrolink, dem Betreiber des Nahverkehrs in Südkalifornien kommt in nächster Zeit einer der größten regionalen Verkehrsverbünde der USA hinzu. Erst im Juli dieses Jahres wurde der entsprechende Großauftrag unterzeichnet, der neben dem Hintergrundsystem MOBILEvario auch 155 neue VENDstation-Fahrkartenautomaten sowie die Ausstattung von Fahrkartenschaltern mit entsprechenden Geräten umfasst. Auf der InnoTrans können sich die Besucherinnen und Besucher auf dem Stand der INIT einen Eindruck von MOBILEvario und seinen zahlreichen Modulen und Funktionalitäten verschaffen. MOBILEvario unterstützt auch ID/Account-basiertes Ticketing. Hierbei wird auf dem Ticketmedium, bspw. einer Smartcard oder dem Smartphone, eine eindeutige ID des Kundenkontos hinterlegt. Alle anderen Informationen befinden sich lediglich im Hintergrundsystem, wo sie in Echtzeit gespeichert und verarbeitet werden. Mit MOBILEvario können Verkehrsunternehmen ihren Kunden nicht nur volle Freiheit bei den Zahlungsmethoden und Ticketmedien anbieten, sondern über die Verwendung von offenen Programmierschnittstellen, sogenannten API, auch zusätzliche Vertriebskanäle einbinden. Über diese Schnittstellen sind die Systeme von Drittanbietern ohne nennenswerten Aufwand integrierbar. In Portland konnte INIT mit MOBILEvario einen wichtigen Erfolg verzeichnen: Seit letztem Sommer können die Fahrgäste der Unternehmen TriMet, C-TRAN und Portland Streetcar mit dem sogenannten Hop Fastpass die erste virtuelle, regionale Smartcard über Google Pay nutzen, um ihre Fahrtberechtigung zu erwerben.

Auf der Innotrans wird neben MOBILEvario auch VENDmobil, der neue Fahrkartenautomat für den Einsatz im Fahrzeug, mit seinem kontaktlosen Kartenleser und seinem kapazitiven Touchscreen zu sehen sein.

Crowd-Management mit MOBILE-APC von INIT

Mit dem stetigen Bevölkerungswachstum in großen Städten steigt auch die Verkehrsbelastung gerade zur Rushhour. Großes Gedränge an Haltestellen und ungleicher Belegungsgrad der einzelnen Wagen erfordern ein effizientes Crowd-Management.

Mit MOBILE-APC (Automatic Passenger Counting) von INIT kann die Information über den Belegungsgrad der Fahrzeuge in Echtzeit an Wagen- oder Bahnsteigtüren angezeigt werden. Die Besonderheit der INIT-Lösung liegt in ihrer hohen Präzision: Sie berücksichtigt den geschätzten Besetztgrad, den sogenannten Estimated Car Load (ECL), indem für die jeweils nächste Haltestelle die prozentuale Wahrscheinlichkeit von ein- und aussteigenden Fahrgästen basierend auf historischen Daten kalkuliert wird. Auf diese Weise werden die Fahrgäste nicht nur über den Belegungsgrad der gerade einfahrenden Bahn informiert, sondern über die prognostizierte Belegungssituation nach dem Ausstieg der Fahrgäste. Genaue Echtzeitinformationen über freie Kapazitäten verbessern nicht nur die Servicequalität, sondern auch die Effizienz, indem Haltezeiten verringert werden. Ziel ist die optimale Ausnutzung bestehender Infrastruktur.

Elektromobilität, modernstes Ticketing, eine neue Anwendung für Fahrgastzählung, vielfältige weitere neue Hard- und Software – auf der InnoTrans 2018 zeigt sich INIT überaus breit aufgestellt und stellt damit einmal mehr unter Beweis, nicht nur für aktuelle, sondern auch für künftige Aufgaben im ÖPNV die passenden Lösungen parat zu haben.

Besuchen Sie INIT auf der InnoTrans in Halle 2.1, Stand 308.

Kontakt

Andrea Mohr-Braun

Marketing Director

INIT GmbH

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