Effiziente Überwachung und Steuerung von E-Bussen

Rheinbahn und Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein realisieren Umstieg zusammen mit INIT.

Aufgrund der hohen Volatilität der Reichweite batteriebetriebener Fahrzeuge ist es dringend geboten, den Ladezustand der im Einsatz befindlichen Busse permanent in der Leitstelle zu überwachen und – je nach Ladekonzept – auf der Strecke nachzuladen. (Bild: VHH/Wolfgang Köhler)

Karlsruhe, 15.07.2019.

Die Rheinbahn AG, Düsseldorf, und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein machen es vor: Bei der Umstellung auf die Elektromobilität gehören sie zu den Pionieren im ÖPNV - und setzen dabei auf die Unterstützung von INIT, dem weltweit führenden Anbieter integrierter IT-Lösungen für den ÖPNV. Beide Verkehrsbetriebe verwenden für den Betrieb ihrer Busflotten bereits das Intermodal Transport Control System MOBILE-ITCS von INIT und haben daher beschlossen, den Umstieg auf die E-Mobilität und die dafür notwendige ITCS-Steuerung in einem gemeinsamen Projekt mit den Karlsruher Spezialisten umzusetzen.

Damit gehen sie die Herausforderungen, die mit der Einführung der Elektromobilität einhergehen, aktiv an. Im Zuge des Übergangs von Bussen mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren auf elektrische Antriebe verändern sich nämlich auch die Anforderungen an die betrieblichen Prozesse und in der Folge an die Informationssysteme. Gerade aufgrund der hohen Volatilität der Reichweite batteriebetriebener Fahrzeuge ist es dringend geboten, den Ladezustand der im Einsatz befindlichen Busse permanent in der Leitstelle zu überwachen.

Überwachung von E-Bussen im ITCS

Genau das ermöglicht INITs MOBILE-ITCS. Disponenten erhalten einen schnellen und umfassenden Überblick über den aktuellen Ladezustand und die verbleibende Restreichweite in Kilometern. Bei notwendigen dispositiven Maßnahmen informiert das System überdies, wenn die Restreichweite des Fahrzeugs nicht mehr ausreicht. So können VHH und Rheinbahn künftig alle Fahrzeugtypen in einem zentralen System überwachen und steuern.

Applikation zur Reichweitenprognose

Fahrzeugseitig gewährleisten INITs Bordrechner, dass die relevanten Daten zur Elektromobilität auch dem Fahrer zur Verfügung stehen. Dazu kommen bei der Rheinbahn die IT- und Kommunikationsplattform COPILOTpc und bei der VHH der PC-basierte Fahrscheindrucker und Bordrechner EVENDpc zum Einsatz. In einer weiteren Ausbaustufe kann zusätzlich die neu entwickelte INIT-Applikation zur Reichweitenprognose MOBILErange zum Einsatz kommen. Diese verwendet historische Betriebsdaten sowie aktuelle Daten wichtiger Einflussfaktoren wie Fahrzeugdaten, Fahrerdaten, die Topologie der spezifischen Strecke oder Wetterdaten und erzeugt unter Einsatz modernster Verfahren des maschinellen Lernens ein Modell für den Batterieverbrauch der Fahrzeuge. Auf diese Weise lässt sich der Einsatz von Elektrofahrzeugen im ÖPNV besser planen und im laufenden Betrieb optimal steuern. 

Bereits in vollem Gange: die Umstellungsphase

Die Marschroute in Richtung Elektromobilität ist bei beiden Verkehrsunternehmen bereits klar abgesteckt. Besonders ehrgeizige Ziele hat sich die VHH gesetzt: Hier werden ab 2020, zumindest für das Hamburger Gebiet, ausschließlich E-Busse beschafft. Ab 2030 soll in Hamburg die Umstellung auf Elektromobilität abgeschlossen sein. Dafür wird derzeit mit Hochdruck an der Bereitstellung der unabdingbaren neuen Infrastruktur gearbeitet. Dazu gehören unter anderem neue Werkstätten und die Ladeinfrastruktur, aber auch die Schulung des Fahrpersonals. Die Rheinbahn macht ihre Fahrzeugflotte ebenfalls fit für eine saubere Zukunft. Ende 2019/Anfang 2020 werden weitere zehn Elektrobusse die vorhandenen zwei E-Busse im Fuhrpark ergänzen. Die Busse werden auf zwei innerstädtischen Linien fahren und über Nacht im Betriebshof geladen. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert dabei neben der Anschaffung der Fahrzeuge auch die für den Betrieb nötige Ladeinfrastruktur und die spezielle Werkstatteinrichtung für die Elektrobusse. Gefördert werden beide Verkehrsunternehmen überdies vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Zusammenarbeit mit INIT gewährleistet dabei, dass auch in der Leitstelle von Anfang an alles rundläuft.

Eine Gesamtlösung für Elektromobilität

„Mit eMOBILE, unserer integrierten Gesamtlösung für die Anforderungen der Elektromobilität, tragen wir wesentlich dazu bei, dass Verkehrsbetriebe Elektromobilität sicher, kalkulierbar und effizient einführen können“, ist INIT-Vertriebsvorstand Dr. Jürgen Greschner überzeugt. „Damit leisten wir unseren Beitrag zur Gestaltung der Verkehrswende.“

Kontakt

Andrea Mohr-Braun

Marketing Director

INIT GmbH

Deutschland

Telefon: +49 721 6100 113

Fax: +49 721 6100 399

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