Sieben Herausforderungen im Lademanagement und ihre Lösungen

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Die Umstellung auf Elektrobusse ist ein zentraler Beitrag des ÖPNV zur Verkehrswende – und eine komplexe Aufgabe. Neben Fahrzeugen
und Ladeinfrastruktur muss auch das Zusammenspiel mit der Energieversorgung zuverlässig gesteuert werden. Genau hier setzt das Lademanagementsystem MOBILEcharge an.

MOBILEcharge automatisiert Prozesse, entlastet das Personal, gewährleistet die Verfügbarkeit der E-Busse und hilft bei der Optimierung der Ladekosten. Damit wird die Einführung der Elektromobilität betrieblich verlässlich und wirtschaftlich – und auch der Betrieb der E-Bus-Flotten lässt sich dauerhaft effizient gestalten. Dabei liefert MOBILEcharge für eine Vielzahl an Herausforderungen die richtige Lösung.

1. Berücksichtigung der vorhandenen Netzkapazität

Viele Depots sind nicht darauf ausgerichtet, die benötigte hohe Ladeleistung bereitzustellen, denn die verfügbare Netzanschlussleistung ist begrenzt. Ohne Steuerung durch ein Lademanagementsystem besteht die Gefahr einer Überlastung: Ladevorgänge werden ohne Steuerung nämlich so gestaltet, dass sie möglichst schnell abgeschlossen sind, und daher mit maximaler Ladeleistung gestartet. Werden dabei mehrere Fahrzeuge parallel geladen, so entstehen Lastspitzen, die das Stromnetz überlasten und zu unvollständig geladenen Bussen führen können.

MOBILEcharge steuert sämtliche Ladepunkte dynamisch und bedarfsorientiert, senkt die Ladeleistung ab und verteilt die Energie über das gesamte zur Verfügung stehende Zeitfenster. So wird die vorhandene Netzkapazität nicht überschritten.

2. Kostenersparnis durch Peak- Shaving

Die Verteilung der Energiezufuhr über den gesamten, zum Laden zur Verfügung stehenden Zeitraum hat noch einen weiteren positiven Effekt. Da die maximale Ladeleistung das zentrale Kriterium für den zu entrichtenden Strompreis ist, sorgt eine Absenkung der Spitzenlast – auch Peak-Shaving genannt – für erhebliche Einsparungen. Der Energieverbrauch wird effizient gesteuert, und die Kosten werden reduziert.

3. Zuverlässige Fahrzeugverfügbarkeit

Ohne zentrales Lademanagement besteht die Gefahr, dass Fahrzeuge nicht rechtzeitig geladen sind – was vom Personal mitunter unbemerkt bleiben kann. Die Fahrzeuge erreichen dann nicht den für den Umlauf erforderlichen
Ladezustand und bleiben im schlimmsten Fall auf der Strecke liegen.

MOBILEcharge kennt die geplanten Umläufe, den damit einhergehenden Ausrückzeitpunkt sowie den Ladebedarf und
stimmt die Ladeplanung darauf ab. Das System überwacht die Ladezustände, berechnet Ladezeiten und startet Ladevorgänge bedarfsgerecht. Die Fahrzeuge stehen immer genau dann aufgeladen bereit, wenn sie benötigt werden, und der Flottenbetrieb wird zuverlässig planbar.

4. Stabile Ladeprozesse durch KI-gestützte Fehleranalyse

Auch Störungen an Ladepunkten oder in Fahrzeugen/Batterien können dazu führen, dass Busse nicht wie geplant ihren Umlauf starten können – was wiederum Verzögerungen im Betriebsablauf und letztendlich Verspätungen nach sich ziehen kann.

MOBILEcharge lokalisiert und erkennt Störungen frühzeitig. Der Ladevorgang wird neu gestartet oder das Team wird benachrichtigt. Eine KI-gestützte Fehleranalyse erklärt komplexe Ladestörungen in einfachen Worten. Das beschleunigt die Störungsbehebung und maximiert die Flottenverfügbarkeit.

Bei einem Ausfall von MOBILEcharge wie z. B. bei Netzwerkproblemen sichert eine dezentrale Rückfallebene den Betrieb. Auf dieser Ebene werden bereits begonnene Ladevorgänge fortgesetzt, neue Prozesse gestartet und ein lokales Lastmanagement durchgeführt.

5. Reduzierter manueller Aufwand in Disposition und Betriebshof

Ohne Automatisierung müssen viele Aufgaben manuell erledigt werden: von der Ladeplanung über die Behebung von Störungen bis hin zur Disposition der Fahrzeuge. Je mehr Elektrobusse in einer Flotte unterwegs sind, desto fehleranfälliger und teurer wird der Prozess und desto weniger ist gewährleistet, dass er optimal gestaltet wird.

MOBILEcharge sorgt für eine automatisierte Ladeplanung und priorisiert die Ladevorgänge nach Ausrückzeitpunkt, Energiebedarf und Restreichweite. Mitarbeitende im Depot erhalten bei Fehlern klare Handlungsempfehlungen
und haben über Dashboards stets den Überblick über den Stromverbrauch im Depot, die Auslastung der Ladestationen und fehlerhafte Ladevorgänge. Der Arbeitsaufwand sinkt deutlich, die Abläufe werden stabiler und schneller, und das Personal kann sich auf operative Kernaufgaben konzentrieren.

6. Nahtlose Integration von Ladeinfrastruktur und E-Bussen verschiedener Hersteller

Die meisten Verkehrsunternehmen beginnen mit der Einführung der E-Mobilität, indem sie zunächst eine kleine Anzahl von E-Bussen und Ladesäulen beschaffen und diese dann schrittweise erhöhen, bis die komplette Flotte auf E-Mobilität umgestellt ist. Zum Einsatz kommen dabei häufig Busse und Ladesäulen unterschiedlicher Hersteller, was die Steuerung zusätzlich komplex und fehleranfällig macht.

MOBILEcharge setzt auf standardisierte Schnittstellen wie OCPP, VDV 261 oder VDV 463 und andere Protokolle, die die Integration erleichtern und Interoperabilität ermöglichen. So können alle Busse und Ladepunkte unabhängig vom Hersteller zuverlässig koordiniert werden, Verkehrsunternehmen bleiben flexibel und zukunftssicher.

7. Langfristig stabile Reichweiten trotz Batteriealterung

Je häufiger die Batterien der Elektrobusse hohen Ladeleistungen ausgesetzt sind, desto stärker kann ihre Leistungsfähigkeit über die Zeit nachlassen. Dies führt zu geringerer Reichweite und schränkt die Einsatzmöglichkeiten
der Fahrzeuge auf kürzere Umläufe ein.

Durch batterieoptimierte Ladung setzt MOBILEcharge genau hier an: Das System steuert die Ladeprozesse so, dass die Energiezufuhr mit reduzierter Leistung über einen längeren Zeitraum erfolgt. Dadurch werden die Batterien geschont, thermische Belastungen verringert und die langfristige Leistungsfähigkeit der Energiespeicher nachhaltig erhalten.

Fazit: E-Mobilität im ÖPNV wird erst durch intelligentes Lademanagement wirklich beherrschbar. MOBILEcharge senkt Kosten, steigert die Verfügbarkeit, entlastet Mitarbeitende und macht elektrische Busflotten effizient und zuverlässig – wirtschaftlich wie betrieblich. 

Kontakt

Vivian Andrade

Key Account Manager
INIT GmbH
Deutschland