INIT modernisiert Betriebssteuerung und Fahrgastinformation in Grenoble

Einheitliches ITCS ersetzt vier nicht-interoperable Systeme

MOBILE-ITCS von INIT wird in Grenoble eine Echtzeit-Übersicht über den gesamten Betrieb und effizientere Abläufe ermöglichen. © MTAG/P. Paillard 

Karlsruhe /Grenoble – 07. Mai 2026

Die Verkehrsbehörde SMMAG aus Grenoble (Syndicat Mixte des Mobilités de l’Aire Grenobloise) und das Verkehrsunternehmen M TAG (Transports de l’Agglomération Grenobloise), das die Projektleitung innehat, läuten eine neue Phase der Betriebssteuerung und Fahrgastinformation ein und haben sich dazu für MOBILE-ITCS nextGen von INIT entschieden. Damit werden vier bislang individuelle, nicht interoperable Systeme durch ein einheitliches Intermodal Transport Control System ersetzt. Dies wird eine Echtzeit-Übersicht über den gesamten Betrieb und effizientere Abläufe ermöglichen und zugleich die Servicequalität für die Fahrgäste spürbar erhöhen.

Die Situation in der Betriebssteuerung ist in Grenoble historisch gewachsen und hängt mit der schrittweisen Ausweitung des Bediengebietes zusammen, sodass in den Verkehrsunternehmen zuletzt vier verschiedene Systeme im Einsatz waren.  Künftig arbeiten alle ÖPNV-Anbieter nur noch mit einem ITCS – unabhängig davon, ob es sich um eigene Busse und Straßenbahnen oder Fahrzeuge von Subunternehmern handelt. Außerdem stehen künftig zusätzliche und qualitativ bessere dispositive Maßnahmen zur Verfügung. Das neue Betriebsleitsystem ermöglicht schnelleres Handeln bei Störungen und wird die Arbeit der Leitstelle massiv erleichtern.

Zukunftssichere Funklösung

Ein zentrales Element des neuen Systems ist eine moderne und zukunftssichere Kommunikationsarchitektur. Sie integriert zunächst die bestehende TETRA-Funklösung mit eingeschränkter Abdeckung und wird parallel dazu auf Mobilfunktechnologien wie LTE (4G) weiterentwickelt. Dadurch ist künftig eine lückenlose und zuverlässige Echtzeitüberwachung im gesamten Bediengebiet durch die Leitstelle möglich.

Verbesserte Fahrgastinfo und erhöhte Pünktlichkeit

M TAG Grenoble erwartet sich eine höhere Pünktlichkeit sowie ein insgesamt verlässlicheres Mobilitätsangebot im gesamten Bediengebiet. Fahrgastinformationen werden über alle Kanäle – von Website und App bis zu den Fahrgastanzeigen – verlässlicher bereitgestellt. © MTAG/P. Paillard

Die verbesserte Echtzeitüberwachung wirkt sich direkt auf die Servicequalität für die Fahrgäste aus. Verspätungen werden frühzeitig erkannt und Maßnahmen können schneller umgesetzt werden. M TAG erwartet sich davon eine höhere Pünktlichkeit sowie ein insgesamt zuverlässigeres Mobilitätsangebot im gesamten Bediengebiet. Fahrgastinformationen werden über alle Kanäle – von Website und App bis zu den Fahrgastanzeigen – verlässlicher bereitgestellt.

Moderne Fahrzeughardware für die gesamte Flotte

Mehr als 500 Fahrzeuge werden in das neue ITCS integriert: Die 240 städtischen, SMMAG-eigenen Busse sowie ein Teil der Regionalbusse der Subunternehmer von M TAG erhalten den bewährten Bordrechner COPILOTpc, in den 88 Straßenbahnen kommt der bahnzertifizierte Bordrechner COPILOTrail zum Einsatz, jeweils mit den Bedienkonsolen TOUCHmdt bzw. TOUCHit. In den rund 200 restlichen Fahrzeugen der Auftragnehmer von M TAG oder SMMAG werden Tablets mit der Bordrechnerapplikation COPILOTapp installiert. Bordrechner und App ermöglichen gleichermaßen eine intuitive Bedienung, stellen die betrieblichen Informationen wie Route und Fahrplanlage übersichtlich dar und übernehmen zudem auch die Sprach- und Datenkommunikation mit der Leitstelle. 

Langfristiger Betrieb und zukunftsfähige Systemarchitektur

Der Vertrag hat eine Laufzeit von 17 Jahren und umfasst neben der Einführung des Systems auch umfangreiche Leistungen im Bereich der technischen Wartung. Die Systemarchitektur ist cloudfähig, skalierbar und mandantenfähig, sodass die Zukunftssicherheit der Lösung gewährleistet ist und M TAG das ITCS von INIT in der Zukunft auch in weiteren, benachbarten Gebieten einsetzen könnte.   

Mit der Einführung von MOBILE-ITCS schafft M TAG Grenoble die Grundlage für einen effizienteren Betrieb, bessere Arbeitsbedingungen für Disponenten und Fahrer sowie ein spürbar verbessertes Angebot für die Fahrgäste – heute und auf lange Sicht.

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Andrea Mohr-Braun

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