Finanzberichte

Informationen zum Geschäftsverlauf

Auf den folgenden Seiten können Sie die Geschäftsberichte, Halbjahresberichte und Quartalsmitteilungen der init SE online lesen und im PDF-Format herunterladen.

Unternehmenskennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen im Vergleich

GJ
2025 2024 2023 2022 2021 2020
Umsatz (Mio. Euro)
329,7 265,7 210,8 191,3 176,7 180,7
EBIT (Mio. Euro)
32,5 24,5 21,0 21,0 17,6 19,6
Konzernergebnis (Mio. Euro)
19,4 15,2 15,2 16,5 12,4 14,9
Ergebnis je Aktie (Euro)
1,97 1,57 1,54 1,66 1,25 1,50
Dividende (Euro)
0,80 + 0,10 Sonderdiv.* 0,80 0,70 0,60 + 0,10 Sonderdiv. 0,55 0,55
Beschäftigte (Jahresdurchschnitt)
1.558 1.361 1.140 1.098 1.055 1.009

*Vorschlag an die HV 2026

Geschäftsjahr 2025

Digitalisierungs-Spezialist für Busse und Bahnen hält Wachstumskurs: init will auch 2026 um mindestens 15 Prozent wachsen

  • EBIT-Zuwachs von 32,5 Prozent auf 32,5 Mio. Euro – hohe Resilienz in schwierigem Umfeld
  • Sehr überzeugende Entwicklung der Finanzlage – operativer Cashflow von 
    48,8 Mio. Euro stützt deutliche Verbesserung der Nettoliquiditätsposition
  • Umsatz soll im Jahr 2026 auf 380-410 Mio. Euro zulegen (2025: 329,7 Mio. Euro) - EBIT-Ziel: 38-42 Mio. Euro (2025: 32,5 Mio. Euro)

Karlsruhe, 19. März 2026 

Die init innovation in traffic systems SE (ISIN DE 0005759807) erwartet nach dem Rekordjahr 2025 ein weiterhin überdurchschnittliches Wachstum. „Unser Unternehmen wird weltweit immer mehr vom Technologielieferanten zum Servicepartner von Verkehrsbetrieben. Das zeigt sich bei den laufenden Megaprojekten in Atlanta, Houston, London und Luxemburg genauso wie bei aktuellen Ausschreibungen, bei denen wir gut im Rennen liegen. Gestützt darauf und auf unseren aktuellen Auftragsbestand wollen wir 2026 erneut um mindestens 15 Prozent wachsen. Das bedeutet in der Prognose konkret Umsatzerlöse zwischen 380 und 410 Mio. Euro. Zudem haben wir nicht zuletzt mit der Neustrukturierung unserer Geschäftsbereiche Maßnahmen umgesetzt, um die Profitabilität weiter zu verbessern, so dass wir ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 38 und 42 Mio. Euro realisieren wollen“, kündigte CFO Dr. Marco Ferber bei der diesjährigen Bilanz-Presse- und Analystenkonferenz an.

Der Markt für integrierte, intelligente Mobilitätslösungen für Busse und Bahnen ist weltweit im Umbruch, gekennzeichnet durch Trends wie Digitalisierung, Elektromobilität, autonomes Fahren, Smart Ticketing und den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Dies führt zu einer hohen Zahl von Ausschreibungen, bei denen init als international führender Digitalisierungs-Spezialist für Busse und Bahnen gute Chancen hat. Demgegenüber steht ein schwieriges Marktumfeld mit großer Unsicherheit aufgrund externer Einflüsse wie internationaler Konflikte, unvorhersehbarer wirtschaftspolitischer Maßnahmen und zunehmender Instabilität bislang bewährter Beziehungen auf der Weltbühne. Hier ist auch für das Geschäftsjahr 2026 keine materielle Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu erwarten. Aber auch in diesem schwierigen Fahrwasser hat init 2025 dank einer internationalen Diversifikation und eines umfassenden Produktportfolios einen hohen Grad an Resilienz gezeigt. 

Operativer Cash-Flow mehr als vervierfacht

So wuchsen die Umsätze auf Konzernebene um 24,1 Prozent auf 329,7 Mio. Euro (2024: 265,7 Mio. Euro). Beim EBIT war ein Zuwachs von 32,5 Prozent auf 32,5 Mio. Euro (2024: 24,5 Mio. Euro) zu verzeichnen. Damit konnte das EBIT-Ziel wie angekündigt erreicht und die EBIT-Marge substanziell verbessert werden. 

Gleichzeitig hat der Vorstand strukturelle Verbesserungen vorangetrieben und Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung und Verbesserung der Innenfinanzierung umgesetzt. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet der Vorstand hier weitere Verbesserungen: Der Umsatz soll in der Folge auf 380-410 Mio. Euro steigen, das EBIT wird mit 38-42 Mio. Euro erwartet.

Auch wurde der Fokus auf den operativen Cashflow erhöht, was in einer Vervierfachung der Kennzahl gegenüber dem Vorjahr auf 48,8 Mio. Euro (2024: 10,8 Mio. Euro) resultierte, gestützt durch die starke EBIT-Leistung und verbessertes Working Capital Management. Diese Steigerung wird im Geschäftsjahr 2026 nicht wiederholbar sein, unter Annahme der Aufrechterhaltung des verbesserten Working Capital-Managements und keinen signifikanten Störungen in den Lieferketten, erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2026 daher einen operativen Cashflow zwischen 32 und 38  Mio. Euro. 

 

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